Sommerlager 2020

 

Eis, Zwei und Eis isch… Drü!!!

 

 

Kennsch de Spruch?! – Hmmm vo wem chönnt echt de cho? Chum mit is Sola und mir gönd dem uf d’ Spure! Verbring mit üs e spannendi und luschtigi Wuche. Mir freued üs uf dich!

 

 

 

Datum:                 Samstag, 11. Juli – Samstag, 18. Juli 2020

 

 

Ort:                    Hospental, Kanton Uri

 

 

Teilnehmer:          Teilnehmen können alle Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren aus Eschenz und Umgebung. 

 

 

Die LeiterInnen von Jungwacht Blauring Eschenz

 

 

 

 

 

Bilder des Sola 2020
Bilder des Sola 2020

Tagesberichte


 

Tagesbericht 11.07.2020

 

 

 

Endlich hatte das Warten ein Ende.

 

Heute Morgen konnten wir endlich unser Sommerlager starten.

 

Nach dem gelungenen Lagersegen-Gottesdienstes starteten wir unser Abenteuer mit der Carfahrt Richtung Gotthardpass.

 

In Hospental bezogen wir unsere Zimmer, bauten Lagerbauten wie den Pool, die neu konstruierte Sauna und das Lagerradio auf. Auch Zimmerbeschriftung für die vielen verschiedenen Kinder-/ Leiter-/und Küchenzimmertüren wurden gestaltet und aufgehängt.

 

Nach einem ersten feinen Znacht aus unserer Lagerküche erhielten wir auch bereits Besuch von Globi, welcher uns aufgeregt erzählte, dass eine gewisse Anti Fun Organisation (AFO) auf der Jagd nach diversen Gspänli von ihm, z.B. Papa Moll, Heidi, Willhelm Tell usw. sei. Nun hat auch Globi bedenken, dieser Organisation zum Opfer fallen zu können.

 

Nach einer kurzen Besprechung entschieden wir uns, uns „Undercover“ bei der AFO, welche bei uns im Lagerhaus bereits diverse Anschläge angebracht hat auf denen steht, dass man sich bei  ihnen melden soll, falls man Informationen zu einer dieser Figuren hätte, unterzubringen. Dies natürlich mit der Absicht, diese Jagd nach diesen Kinderfiguren zu stoppen.

 

Nachdem wir beschlossen hatten uns bei der Organisation telefonisch zu melden, hatten wir uns bereits in einem Geländespiel zu beweisen, um Teil der Anti Fun Organisation werden zu können.

 

Wir hatten die Aufgabe, mit diversen Materialien, welche wir uns mit verdienten Jasskarten kaufen konnten einen möglichst hohen Turm zu konstruieren.

 

Jene Gruppe, welche den höchsten Turm gebaut hatte, wurde dann bereits von der AFO aufgenommen. Alle anderen werden noch einmal die Gelegenheit erhalten, sich zu beweisen.

 

 

 

Auf dem Rückweg zum Lagerhaus, entdeckten wir eine mysteriöse Kiste, zu welcher wir leider noch keinen Schlüssel haben.

 

Wir sind gespannt, was noch alles geschehen wird und was sich in dieser Kiste befindet.

 

Tagesbericht 12.07.2020

 

 

Die Kids wurden heute mit dem mottobezogenen Heidilied geweckt. Wir starteten direkt mit einer Runde Sport. Mit viel Motivation (vielleicht ein bisschen übertrieben😉) schwangen wir unser Tanzbein. So starteten wir fit und munter in unseren zweiten Lagertag. Im Haus erwartete uns einen feinen Zmorgä mit Zopf, Rührei und auch Speck. Mmmhh soo fein!!!

 

 

Als wir dann am Vormittag gemeinsam ein Spiel machen wollten, wurden wir von Hilferufen vom Heidi unterbrochen. Sie erzählte uns, dass Geissepeter verschwunden ist. Durch einen Foto-OL kamen die Kinder zu verschiedenen Standorten, wo sie von unterschiedlichen Heidicharakteren begrüsst wurden. Dabei konnten sie sich in verschiedenen Aufgaben zum Thema Kartenkunde, Erste Hilfe oder auch Blachenkunde beweisen und so einen Hinweis ergattern. Natürlich fehlte auch der typische Znüni nicht. Zwischen den verschiedenen Posten wurden wir von der Küche mit Käse und Brot verpflegt. Mit verschiedenen Hinweisen ist es uns dann gelungen den Geissenpeter wieder zu finden! Juhuuiiii…

 

 

Zum Zmittag genossen wir Salat und Gemüsesuppe mit Wienerli. Danach mussten auch noch die Ämtli erledigt werden. In der jetzigen Situation ist die Reinigung natürlich sehr wichtig. Um 15.00 Uhr ging das Programm weiter. In einem Turnier konnten sich die verschiedenen Gruppen in Rugby, Fussball und Unihockey beweisen.

 

 

Es wurde schon langsam Abend und es war schon wieder Zeit für Essen. Das Küchenteam bekochte uns mit feinem Hörnli und Ghackets. Das wieder sehr lecker war!

 

Alle mussten nach dem Znacht unter die Dusche. Da kamen die Einen oder Anderen in den Stress, denn es ging direkt weiter mit dem traditionellen Casino. Sie konnten bei verschiedenen Spielen Geld gewinnen oder leider auch verlieren. Am Schluss konnten sie mit ihrem selbst gewonnenen Geld an der Bar einen Früchtespiess, einen Becher Bowle oder auch andere Snacks kaufen.

 

 

Müde und erschöpft fielen die Kids ins Bett. Dabei durfte natürlich unser „Guet Nacht Lied“ nicht fehlen…

 

 

Die erste zwei Tage gingen schon jetzt sehr schnell vorbei. Wir geniessen die Zeit hier im schönen sonnigen Hospental sehr. Wir hoffen natürlich, dass auch ihr diese Zeit im vollen Zuge geniessen könnt!

 

 

Wir wünschen euch jetzt na es schöns Tägli, denn für uns ist es jetzt Zeit um ins Bett zu gehen…. Morgen wird uns ein sehr aufregender und strenger Tag erwarten! Bleiben wir gespannt….

 

 

 

 

 

 

 

Tagesbericht 13. Juli 2020

 

 

Heute Morgen wurden wir Motto bezogen radikal vom Schweizer Militär geweckt. Nach dem Frühstück mussten wir ein Notfallset mit warmer Kleidung packen und bereitstellen. Anschliessend haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und die Wanderungen angetreten.

 

 

 

Grosse Wanderung:

 

Die älteren Kinder wurden zusammen mit sieben motivierten Leitern ins Nachbarsdorf Realp gefahren, wo der wunderschöne Höhenweg seinen Startpunkt hatte. Um die schöne Aussicht geniessen zu können, mussten wir zuerst ca. eine Stunde bergauf laufen. Es hat sich aber gelohnt, die Aussicht war bombastisch. Ein paar wilde Kinder und Leiter sind sogar in einen der drei eiskalten Bergseen, die wir entlang des Weges gesehen haben gesprungen.

 

Der Abstieg war nochmals lang und steil. Doch es hat sich gelohnt, denn am Ende des Pfades konnten wir die historische Teufelsbrücke und die sprudelnde Reuss betrachten.

 

 

 

Kleine Wanderung:

 

Die kleinsten Kinder machten sich zusammen mit den Leitern mit sehr gemächlichem Tempo auf den Weg in Richtung Andermatt. Sie waren von Anfang an sehr motiviert und interessierten sich vor allem an Kräutern und Steinen am Wegerande. Nichts desto trotz haben wir den Pfad der Orte der Kraft erreichen können und sind mit neuer Energie entlang eines Sees gewandert.

 

Die Route war sehr abenteuerlich, wir mussten sogar einen Bach überqueren, was für ein Kind leider zu nassen Schuhen geführt hat. Trotzdem sind alle heil am Ziel angekommen.

 

 

 

Gemeinsamer Abschluss:

 

Nach der Wanderung haben die kleinen Kinder in der Nähe einer Feuerstelle erneut das Militär getroffen. Mitglieder der AFO haben oberhalb am Berg ein kleines Zelt aufgebaut und uns beobachtet. Wir vermuten, dass sie überprüfen wollen, ob wir Globi und co. Trotzdem helfen oder ihnen treu bleiben. Das Militär bittet uns deshalb ihnen zu helfen die AFO ebenfalls zu beobachten und ein Lager aufzuschlagen. Die grossen Kinder treffen etwas später ein und werden von ihren Kammeraden eingeführt.

 

Da wir nicht wissen wie lange diese Überwachung dauert, hat uns das Militär Zutaten für Risotto mitgebracht. Ein Team von Profi-Köchen bereiten das Gericht über dem Feuer vor und ernähren somit die ganze Truppe. Als es etwas später wird, sind wir aufgrund der sinkenden Temperaturen und dem leichten Regen froh über die morgens gerichteten Notfallsets.

 

Irgendwann fällt uns auf, dass die AFO ihr Lager abbricht und sich auf den Weg macht. Sofort packen wir unsere Sachen zusammen und folgen ihnen unauffällig. Die AFO läuft zufälligerweise genau zum Lagerhaus zurück und verschwindet dann aus unserem Sichtfeld. Wir beschliessen erstmals ins Haus zu gehen und uns schlafen zu legen. Das Militär wird die AFO suchen und sich wieder bei uns melden, sobald sie mehr wissen.

 

 

 

Zum Schluss gibt es vom Küchenteam noch ein kleines Bettmümpfeli und Tee. Wir schliessen müde und erschöpft die Augen und schlafen sofort ein.

 

 Tagesbericht vom 14 Juli

 

 

 

In der Nacht wurden wir von der Schweizer Arme aus dem Schlaf gerissen. Den Globi und Heidi wurden von der AFO gefangen genommen. In einem spannenden Geländespiel konnten wir die Beiden wieder befreien.

 

 

Nach dem Ausschlafen wurden wir ruckartig von der Feuerwehrübung aus dem Zimmer gerufen. Mit einem feinem Zmorgen im Bauch konnten wir uns in unseren Zimmern ausruhen und Energie für den Nachmittag tanken.

 

 

Am Nachmittag hatten die grossen Teilnehmer eine Prävention zum Thema Suchten. Spielerisch wurden die gefahren der verschiedenen Suchten aufgezeigt. Später diskutierten sie auch noch über die vielen Gefahren mit Suchtmitteln.

 

 

Währenddessen lernten die jüngeren Teilnehmer in einem Postenlauf die Verarbeitung und das Recycling von Abfall.

 

Am Ende der Posten bastelten die Kinder mit ihren gesammelten Gegenständen PET-Blumen, Schmetterlinge und selbst entworfene Kreationen.

 

Danach war das Nachmittagsprogramm schon vorüber und die Kinder begaben sich in Ihr Zimmer, bis es  Znacht gab.

 

 

Schon um 20.00 Uhr ging es entspannt mit dem Beautyabend weiter, indem sich die Kinder im Pool, der neue gebauten Sauna entspannen lassen konnte. Auch im Lagerhaus konnte man sich massieren, die Nägel lackieren und Gesichtsmasken auftragen lassen.

 

Man konnte auch noch einen Barfussweg laufen, Bändeli knüpfen und am Lagersong arbeiten.

 

Für den Hunger gab es Snacks und Drinks an der Bar.

 

 

 

Zum Abschluss gab es noch ein feines Dessert.

 

Mit vollen Bäuchen richteten sich die Kinder fürs Schlafen. Von den Leitern wurde ihnen auch noch ein Gut Nacht Lied vorgesungen.

 

Tagesbericht 15.07.2020

 

 

 

Heute Morgen wurden wir früh geweckt, denn wir hatten ein straffes Programm. Nach dem leckeren Frühstück schlüpften wir in unsere Regenhosen und Regenjacken, denn das Wetter spielte leider ein wenig gegen uns. Die Wassergames wurden aber trotz Wolken und ein paar Regentropfen durchgeführt und haben riesen Spass gemacht.

 

 

Am Mittag wurden wir von der Küche mit selbstgemachten Knöpfli verwöhnt, es war wie immer sehr fein!

 

 

Am Nachmittag spielten wir das Popcornspiel, da tauchte plötzlich Papa Moll auf und fragte uns, ob wir ihm helfen können ein Feuer zu machen, da er mit seinen Kindern gerne Popcorn über dem Feuer machen würde. Natürlich machten wir mit ihm Popcorn über dem Feuer und besuchten weitere Posten, wo wir viel Interessantes rund ums Feuer lernten. Das kleine Highlight war, das Feuerspucken, das wir alle ausprobieren durften. Nach unserem Postenlauf wusste Papa Moll endlich, wie man das perfekte Popcorn über dem Feuer macht und er verabschiedete sich von uns.

 

 

Doch nach dem Nachtessen, tauchte Papa Moll schon wieder auf und erzählte uns hektisch, dass die AFO ihn auf seinem Nachhauseweg gefangen genommen hat, er konnte aber zum Glück gerade noch entkommen.

Da kam die AFO auch schon angerannt, und wollte Papa Moll erneut gefangen nehmen, aber wir konnten uns einigen, dass wir um Papa Moll spielen. Wir spielten bei verschiedenen Posten gegen die AFO um möglichst viele Punkte. Doch am Ende hatte es leider knapp nicht gereicht und wir mussten Papa Moll der AFO überlassen. Leicht werden wir nicht aufgeben, aber da es bereits spät am Abend war, beschlossen wir ins Bett zu gehen und uns morgen um Papa Moll zu kümmern.

 

 

Bevor wir uns schlafen legten, sangen wir für Rahel Holenstein Happy Birthday und genossen  noch einen feinen Geburtstagskuchen und Cakepops.

 

Tagesbericht 17.07.2020

 

Heute wurden die Kinder mit dem Schellen-Ursli Lied geweckt. Nach dem feinen Zmorgen haben wir uns auf die Spuren der Natur begeben dort haben wir eine eigene Tinktur und einen Löffel geschnitzt und viele andere Dinge über die Natur gelernt. 

 

Zum Zmittag durften wir eine meeegaa leckere Lasagne geniessen.

 

Am Nachmittag absolvierten die Kinder erfolgreich die alljährliche Olympiade in der sie zu den jeweiligen Globi-Geschichten der Posten eine Disziplin durchführen mussten von Post austeilen über Schwingen bis zu einem Bürostuhlwettrennen. 

 

Nach dem leckeren Burger ohne Gespräche sondern nur mit schreiben zum Znacht standen Gruppenstunden auf dem Programm aber anders als sonst wurden jeder Gruppe andere Leiter zugeteilt was für alle eine tolle neue Erfahrung war. In den Gruppenstunden haben unsere Barbapapas riesen Seifenblasen gemacht, die Pops selbst Fackeln gebaut, die Teddybären Schlangenbrot am Lagerfeuer gebacken und die Diamonds haben lebendig diskutiert. 

 

Zum Dessert gab es feinen Kuchen. Als die Kinder eigentlich ins Bett gehen sollten stürmte Globi völlig aufgeregt in den Raum mit einem Schlüssel den er gefunden hatte. Der Schlüssel passte angegossen in das Schloss der gefundenen Schatztruhe vom Samstagabend. In dieser Kiste fanden wir eine Karte mit einem Kreuz, wir beschlossen zu diesem Kreuz zu laufen und fanden die AFO die dort Papa Moll gefangen hielt. Wir überfielen sie und befreiten Papa Moll. Überraschenderweise hatten die AFO eine Entschuldigung für uns bereit für alle bösen Dinge die sie uns und den Figuren angetan hatten. Wir trauten ihnen am Anfang nicht aber als sie dies mit einem Schwur besiegelten liessen wir sie gehen.

 

Zurück im Lagerhaus war es nun endlich Bettzeit doch anders als gewohnt wurden die Kinder heute von unserem Küchenteam ins Bett gebracht.

 

 

 

 

 

Tagesbericht vom 18.07.2020

 

Am Morgen konnten wir zum Glück einige Minuten länger schlafen. Dies tat uns allen glaub sehr gut. Gut ausgeschlafen starteten wir in den Tag. Doch plötzlich überraschte Globi uns und gab uns einen Brief von der AFO indem sie uns erzählten das sie uns angelogen haben und Globi abholen.

 

Wir schmiedeten jedoch einen Plan, um die AFO zu hintergehen. Schlussendlich hatten wir einen siegreichen und spannenden Kampf mit der AFO. Danach kam das Militär und holte die AFO ab, um sie endgültig aus dem Weg zu schaffen.

 

Vor dem Mittagessen wurde noch fleissig gepackt und aufgeräumt. Danach gab es ein super leckeres Mittagessen.

 

Am Nachmittag gingen wir mit den ältesten Teilnehmern auf den Spielplatz. Dort haben wir Fussball gespielt, Volkstänze getanzt und uns auf dem Spielplatz ausgetobt. Es machte uns riesig Spass. Die Leiter konnten diese Zeit produktiv nutzen, indem sie schon einmal vieles Vorbereiteten für den Lagerabbau.

 

Als wir wieder zurück im Lagerhaus waren mussten wir alle duschen gehen und uns schick machen. In einem schön geschmückten Esssaal durften wir ein fantastisches Abendessen geniessen.  Die Küche bekochte uns mit selbst gemachten Cordon-Bleus, welche fantastisch waren.

 

Nach dem Abendessen startete die Fernsehshow «Mona Mittendrin». Darin besuchte uns der Bundesrat und wir spielten Challenges gegen ihn. Natürlich haben wir gewonnen.

Nachdem es Dessert gab, verdankten wir die Leiter und die Küche. Ohne sie wäre solch ein großartiges Lager nie zustande gekommen.

 

In der Disco liessen wir noch zum letzten Mal die Sau raus. Nach spassigen Stunden fielen wir erschöpft ins Bett.

 

 


Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona Virus, haben wir uns im Sommerlager an einige Regeln zu halten.

 

Die Jubla Schweiz hat dafür ein Schutzkonzept zusammengestellt, welches uns in unserem Sommerlager begleiten wird.

 

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